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Verachtung in Beziehungen (und wie man sie von vornherein verhindern kann)

Verachtung erhebt ihr hässliches Haupt aus einem Kessel von lange schwelenden negativen Gedanken. Sie greift nicht die Gewohnheiten oder Verfehlungen der Zielperson an. Sie zielt direkt auf das Herz und zerreißt das Selbstverständnis der Person mit Waffen wie Sarkasmus, Spott und feindseligem Humor. Man spricht auch oft von den „Vier Reitern der Apokalypse“ - Verachtung und Kritik in einer Partnerschaft sind die beiden "verletzenden“ Verhaltensweisen, während Mauern und Verteidigen die "schützenden" Verhaltensweisen sind, die dem entgegenwirken sollen.

 

Was für Verachtungen gibt es in Beziehungen?

Wer den Punkt erreicht, an dem er Verachtung für seinen Partner empfindet, befindet sich bereits gefährlich nah am Ende seiner Beziehung. Dieses Gefühl, das eine Kombination aus Respektlosigkeit und Abscheu ist, ist der beste Prädiktor für eine baldige Trennung oder schlimmer noch – eine jahrelang unglückliche Partnerschaft, welche diesen Namen dann ohnehin nicht mehr verdient.

Man mag sich kaum vorstellen, die Person, die man liebt, eines Tages mit verachtendem Blick anzusehen oder als eine Person, die in den eigenen Augen so weit unter einem steht, dass sie minderwertig und unwürdig ist und eine, wenn auch nur latente Abscheu auslöst. Das ist das Gefährliche an vermeintlicher moralischer Überlegenheit – sie zerstört die Intimität einer Beziehung und die Gleichheit, von der sie abhängt.

 

5 Ursachen für Verachtung in einer Partnerschaft

1. Du hältst deinen Partner für unwürdig oder minderwertig

Verachtung kann durch ein Verhalten oder eine Reihe von Verhaltensweisen ausgelöst werden. Die Emotion zielt jedoch auf die Person ab - nicht auf das Verhalten an sich - und schafft eine Situation, in der man nicht gewinnen kann. Je länger und intensiver man jemanden kennt, desto besser kennt man auch seine Schwächen und Gewohnheiten. Und umso leichter wird es, intolerant gegenüber dem zu sein, was einem nicht gefällt. Bei der Verachtung geht es jedoch nicht nur um Unterschiede in Stil und Vorlieben. Es geht um die Überzeugung, dass eine andere Person einen moralischen oder charakterlichen Makel hat, der diese Person in den eigenen Augen unwürdig und minderwertig macht. In dieser Hinsicht riecht Verachtung nach Verurteilung und selbst auferlegter moralischer Überlegenheit.

2. Du staust deinen Groll gegenüber deinem Partner auf

Es ist wirklich tragisch, dass Verachtung überhaupt die Möglichkeit hat, in einer Partnerschaft zu wachsen. Schließlich ist sie keine spontane Reaktion auf ein unangenehmes Gespräch oder eine unangenehme Situation. Sie entsteht stattdessen aus einer stetigen, schwelenden Anhäufung von Ressentiments im Laufe der Zeit. Zu viele Enttäuschungen. Zu viel Vernachlässigung. Zu viele gebrochene Versprechen. All das beginnt unter der Oberfläche zu brodeln, wie Magma in einem Vulkan, das bereit ist, sich über alles zu ergießen, was ihm im Weg steht, wenn der Vulkan explodiert.

3. Du projizierst deine eigenen Probleme auf deinen Partner

Wenn du die verachtende Person in deiner Beziehung bist, richtet sich deine Ablehnung nach außen hin gegen deinen Partner. Aber deine Projektion verbirgt eigentlich (zumindest teilweise), was du an dir selbst verachtest. Du zeigst nicht auf bestimmte Verhaltensweisen oder Fehler, sondern auf vernichtende Charakterurteile, die du gefällt hast, wie z.B.: "Du bist faul / schwach / verrückt / dumm / unverantwortlich!“ - Anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie du und dein Partner besser kommunizieren könnt. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen in ihren Beziehungen auf wundersame Weise ohne die nötigen Qualifikationen plötzlich zum Psychiater werden - der in der Lage ist, die geistige Unfähigkeit des eigenen Partners zu diagnostizieren. "Er ist ein Narzisst!" "Sie ist neurotisch/bipolar/psychotisch!". Heutzutage ist auch blitzschnell im Internet nachgeforscht, um die eigene Diagnose zu rechtfertigen und sich dort die gewünschte Bestätigung zu holen.

4. Du musst immer Recht behalten - egal wie falsch du liegst (oder dein Verhalten ist)

Verachtung führt nicht zu Veränderungen – niemals, auf keiner Seite. Aber wie ein karmischer Bumerang dient sie als Petrischale für mehr vom Gleichen. Durch die "projektive Identifikation" werden Menschen fast instinktiv dem gerecht, wie sie wahrgenommen werden. Wenn man einem Teenager oft genug sagt, dass er faul und dumm ist, kann man eine sich selbst erfüllende Prophezeiung schaffen. Wenn du deinem Partner immer wieder sagst, dass er sich irrt, ihn auf unangemessene Art und Weise oder in einem unangemessenen Umfeld korrigierst und kritisierst, mit einem Gebaren, das respektlos ist und nur dazu dient, die Kommunikation zu unterbinden, wirst du so genau das bekommen, was du dir „herbeigewünscht“ hast, unabhängig von deinen echten Wünschen - ganz zu schweigen von denen deines Partners.

5. Aufgrund eurer Beziehungsgeschichte ist es zu einem Verhaltensmuster geworden

Das Tragische an der Verachtung des Partners ist, dass sie so unnötig und vermeidbar ist. Manche Menschen haben eine verächtliche Persönlichkeit und neigen dazu, ihre selbsternannte Überlegenheit auf jeden in ihrem Leben zu projizieren. Aber wenn deine Liebe in Verachtung umschlägt, hast du wahrscheinlich, anstatt deine Gefühle und Bedürfnisse offen und vertrauensvoll mitzuteilen, deine negativen Gedanken über längere Zeit in dir aufgestaut. Vielleicht hast du auch in der Vergangenheit versucht, dich mitzuteilen, bist aber auf Gleichgültigkeit, mangelndes Mitgefühl oder fehlende Veränderung gestoßen. Und die wiederholte Niederlage war die Mühe einfach nicht mehr wert. Deine verächtliche Erwiderung mag den Anschein erwecken, dass du einen Ausweg suchst. Aber in Wirklichkeit zerstörst du damit deine eigene Gesundheit und dein Glück ebenso wie das deines Partners.

 

5 Wege, um Verachtung in Beziehungen zu verhindern

1. Manifestiert gegenseitig positive Verhaltensweisen bei euch

Erinnerst du dich an die "projektive Identifikation"? Sie funktioniert auch auf positive Weise! Du hast die Wahl, das Verhalten und die Eigenschaften, die du suchst, zu manifestieren. Wer sich nur mit negativen Sichtweisen und störenden Eigenschaften seines Partners beschäftigt, dem wird es im Handumdrehen gelingen, ihm gegenüber Verachtung zu empfinden. Wer sich jedoch das Leben vorstellen kann, das er mit seinem Partner führen möchte, die Erfolge und Errungenschaften, die er sich für seinen Partner wünscht und wie schön die gemeinsame Zukunft sein wird, kann diese Hoffnungen und Träume für die gemeinsame Zukunft manifestieren. Und wenn du versuchst, das Beste aus deinem Partner herauszuholen und ihn bei seinen Vorhaben unterstützt, wird er das Gleiche tun wollen, und ihr werden euch näherkommen und glücklicher miteinander werden.

2. Wechselt zu einer optimistischeren Sichtweise

Wenn du dir das Glück wünschst, das du einst kanntest, dich aber so verletzt fühlst, dass du nicht weißt, wie du es erreichen kannst, ändere deine Perspektive. Deine Gedanken - sowohl positive als auch negative – üben unweigerlich Einfluss auf dein Leben und deine Entscheidungen aus. Eine Beziehung, wie auch die Menschen, die sie bilden, neigt dazu, den ihr zugeschriebenen Eigenschaften und Vorzügen gerecht zu werden. Die Art und Weise, wie du deine Partnerschaft siehst, verändert, was du siehst.

3. Seid aufmerksamer, wenn Ihr miteinander kommuniziert

Versucht direkter zu kommunizieren, besonders wenn euch etwas stört – natürlich immer in einem respektvollen Rahmen. Auch wenn es schwierig erscheinen mag, einen Weg zu finden, direkter mit dem Partner zu kommunizieren, solltet ihr euer Bestes geben, um zu verhindern, dass Ihr Sorgen und Probleme in euch hineinfresst, weil sie im Moment noch eher klein erscheinen und so ein Klima des Grolls zwischen euch beiden entstehen kann. Hört euch gegenseitig zu, wenn sich der andere verletzt fühlt, ohne ihn zu unterbrechen oder seine Gefühle zu schmälern. Denkt daran, dass Ihr Hürden immer nur gemeinsam bewältigen könnt.

4. Übernehmt die Verantwortung für eure Handlungen und den Schmerz, den ihr eurem Partner zugefügt habt

Der Versuch, eine Beziehung zu heilen, bedeutet, die Wunde, die das Problem verursacht hat, zu reinigen und zu versorgen. Es ist nie leicht, die Verantwortung für etwas zu übernehmen, das einem anderen so viel Schmerz bereitet, aber nur so kannst du deinem Partner zeigen, dass du zu ihm stehst und wirklich zu schätzen weißt, wer er ist und welchen Wert er für eure Beziehung hat. In solchen Situationen ist niemand unschuldig, und das müsst ihr euch eingestehen. Was auch immer Ihr an Überlegenheit empfunden habt, oder auf welcher Ebene Ihr auch immer geurteilt habt, Ihr müsst es vollständig loslassen. Fragen wie: „Hatte ich mit allem recht? Und wie viel hat es am Ende bedeutet?“ zeigen schnell auf, worauf es am Ende wirklich ankommt.

5. Macht eure Partnerschaft zu einem Ort der Dankbarkeit und Wertschätzung

Ihr könnt einen frischen Neuanfang für eure Beziehung schaffen, indem Ihr ein Fundament mit erneuerter Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung füreinander aufbaut. Vergesst die kleinen Dinge, die es nicht wert sind, sich überhaupt darüber zu ärgern. Erinnert euch stattdessen gegenseitig daran, in wen ihr euch verliebt habt und warum. Was macht euren Partner als Person zu etwas Besonderem für euch? Erinnert euch an all die kleinen Dinge, die euch zum Lächeln gebracht oder die euch Schmetterlinge im Bauch beschert haben, z.B. das bezaubernde, verschlafene Lächeln, das er hat, wenn er morgens die Treppe hinunterkommt. Vielleicht lohnt es sich, ein paar alte Fotos durchzuschauen, um zu sehen, wo Ihr vor einem Jahr, vor fünf Jahren oder vor 20 Jahren standet und wie weit ihr euch seitdem gemeinsam entwickelt habt.

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